Das ist unser vorrangiges Ziel: neue christliche Gemeinden in Europa zu gründen. Es ist unser Anliegen, Gemeinden zu gründen und zu fördern und ihnen die Vision dafür zu vermitteln, dass sie selbst auf der örtlichen, nationalen und internationalen Ebene Gemeinden gründen. Jeder einzelne Aspekt unserer Arbeit dient diesem Ziel: neue Ortsgemeinden zu gründen und aufzubauen.
Die wichtigsten Grundsätze unserer Gemeindgründungsarbeit stellen sich in neun Punkten dar:
Ohne Gebet ist unsere Arbeit nicht denkbar
Gebet war schon immer einer der Grundwerte von ECM International. Gebet ist für das Vorankommen unserer Arbeit unverzichtbar und betrifft jeden, der in irgendeiner Weise mit unserer Arbeit verbunden ist. Dazu gehören:
die Unterstützergemeinden
einzelne Unterstützer
die nationalen Büros und Partnermissionen
die neu gegründeten Gemeinden mit ihrer Leitung und allen Mitgliedern
alle, denen die europäischen Länder ein persönliches Anliegen sind.
Die Arbeit von ECM International in Europa ist ohne dieses anhaltende und treue Gebet nicht denkbar.
In der Vorbereitungsphase werden Kontakte geknüpft
In der Vorbereitungsphase nutzen wir alle Möglichkeiten, Menschen anzusprechen, die noch nicht mit der Guten Nachricht von Jesus Christus in Berührung gekommen sind. Das geschieht z.B. durch:
Einsatz von Medien
Herausgabe und Verteilung von Literatur
Hilfeleistung unter Menschen, die an den Folgen von kämpferischen Auseinandersetzungen, Krieg und Vertreibung leiden
soziale Kontakte in Vereinen, bei Sportereignissen und öffentlichen Veranstaltungen
besondere Angebote, die den Bedürfnissen der Menschen dienen.
Sich mit der Lebenssituation der Menschen auseinandersetzen
Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist es, Beziehungen mit Menschen aufzubauen, ihr Vertrauen zu gewinnen und sich mit ihrer persönlichen Lebenssituation auseinanderzusetzen. Wir möchten unser Christsein sichtbar öffentlich leben. Aus gelebten Beziehungen heraus ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:
persönliche Evangelisation unter Freunden
unterwegs sein als „Zeltmacher“, d.h. wie Paulus seinen Lebensunterhalt selbst verdienen
Angebot von Sprach-Unterricht
Sozialarbeit für Randgruppen als Teil eines ganzheitlichen evangelistischen Dienstes
Auf Jesus Christus hinweisen
In guten Beziehungen ergeben sich häufig Gelegenheiten, auf die Gute Nachricht von Jesus Christus hinzuweisen. Dazu dienen:
öffentliche evangelistische Veranstaltungen
evangelistische Einsätze
Theater- und Filmvorführungen
Kinderstunden
Jugendgottesdienste
evangelistische Bibelarbeiten u.a.
Zum persönlichen Glauben einladen
Wenn die Gute Nachricht erklärt wurde, muss eine persönliche Einladung zum Glauben an Jesus Christus folgen. Die Botschaft muss verstanden und die Herzen vom Heiligen Geist erleuchtet werden, damit Menschen von ihren gottlosen Wegen umkehren und sich zu Jesus Christus bekennen. Hier gibt es verschiedene Gelegenheiten:
persönliche Begleitung
Glaubenskurse
evangelistische Gottesdienste
schriftliche Materialien zur Nacharbeit
Zu einem Leben in der Nachfolge von Jesus Christus ermutigen
Wenn Menschen zum Glauben an Jesus Christus finden, müssen sie in der Nachfolge unterrichtet, angeleitet, ermutigt und in ihrem Glauben und in Gottes Wort auferbaut werden. Das geschieht z.B. durch:
Ermutigung zu regelmäßigem Gebet und persönlichem Bibellesen
gemeinsames Bibellesen in einer Zweierbeziehung
Nachfolgekurse für junge Gläubige
Hinführung zur Ortsgemeinde
Zeugnis und Anteilgeben am eigenen Weg mit Jesus
Frühzeitig eigene Leiter heranbilden
Das Ziel, einheimische Gemeinden zu gründen, macht es erforderlich, frühzeitig geeignete eigene Leiter zu suchen und zu schulen. Diese sollen wieder andere lehren und in zweiter Generation Gemeinden gründen. Dies ermöglichen wir durch:
gemeindeinterne Schulungen
bewährte Unterrichtsmaterialien
Aufbaustudiengänge, wie z.B. Biblischer Ausbildung am Ort (BAO)
Persönliche Begleitung durch Mentoren
Bibelschulstudium für geeignete Kandidaten
Zur geistlichen Reife führen
Wir möchten die Ortsgemeinden zur geistlichen Reife führen. Sie sollen selbst in der Lage sein, zu evangelisieren und andere in der Nachfolge anzuleiten. Das geschieht durch:
Lehre der biblischen Grundlagen
Seelsorge an Gläubigen
Förderung individueller Gaben
Einrichtung von Gemeindestrukturen, so dass die Verantwortlichkeit klar geregelt ist
Berufung von Ältesten, Diakonen und Mitarbeitern
Berufung von Leitern und deren Ermutigung zu anhaltender biblischer und theologischer Weiterbildung
Neue Gemeinden gründen, die selbst neue Gemeinden gründen
Die neu gegründete Gemeinde muss sich zu einer gründlichen Lehre, der Gemeinschaft der Gläubigen, Brotbrechen und Gebet bekennen. Sie werden ermutigt, Teil des Gemeindegründungsprozesses zu werden, indem sie selbst neue Gemeinden in Europa gründen.